Egal ob Sachbearbeiter:in oder Ingenieur:in, die Teammitglieder hatten richtig gehört: Ihr Arbeitgeber, der Chemiekonzern BASF, plante die eigene digitale Transformation mit Hilfe von LEGO-Steinen zu gestalten. Die Mitarbeitenden am Standort Schwarzheide sollen diesen Prozess aktiv gestalten. Kein trockener Vortrag sollte es sein, statt dessen sollte Spaß und Teamstärke im Mittelpunkt der Wissensvermittlung stehen.
Eine zweiteilige Workshop-Reihe gab Ingenieuren, Facharbeitern und Mitarbeitern aus der Verwaltung Einblicke in ihre zukünftige Arbeitswelt. Nach 'LEGO Serious Play'-Manier konnten sich die Teammitglieder spielerisch mit innovativen Technologien vertraut machen.





Die Kommunikationsexpert:innen der VOR – Agentur für strategische Entwicklung und Kommunikation GmbH und die Eventagentur CROMATICS entwickelten ein Konzept für die Workshop-Reihe 'LEGLOS'. Wir entwarfen dazu zwei Apps, die auf Augmented Reality-Funktionen (AR) basieren und durch die moderierten Seminare führten. Ein Blick durch die Tablet-Kamera ließ Informationen am realen LEGO-Modell sichtbar werden.
Ein Lego-Spezialist baute einen Redox Flow Batterie ganz in Lego. Dies ist ein elektrochemischer Energiespeicher, der zeigt, wie Produktionsprozesse bei BASF künftig nachhaltiger und effizienter gestalten werden können. Im Gegensatz zum physischen Lego-Modell der Batterie, wird sein virtuelles Pendant von winzigen Figuren bevölkert. Mit einem Augenzwinkern werden die Teilnehmende der Workshop-Reihe dazu eingeladen, sich in den Lego-Figuren im Blaumann oder eine Technikerin mit Pferde-Pullover wiederzuerkennen.

Anhand einer digitalen Bauanleitung fügten die Teilnehmenden der Workshops zuerst die Teile der RedoxFlow Batterie zusammen. Dank AR-Funktionen kam Leben in die Welt der LEGO-Figuren: Die Anlage wurde in Betrieb genommen und konnte ausgiebig getestet werden.
Im zweiten Workshop warteten weitere Herausforderungen auf die Teilnehmenden. Von LEGO-Konstrukten, die per erweiterter Realität ergänzt oder bevölkert werden, hatten einige schon gehört. Aber noch nie hatten sie mit Augmented Reality ihr LEGO-Ich zum Tanzen gebracht. Das tat die Figur nämlich, als sie einen virtuellen Systemfehler eigenhändig behoben hatte.
Am Ende des zweiten Workshops flogen die Luftballons und der Hubschrauber kreiste um die LEGO-Windräder. „GESCHAFFT!“, wehte triumphierend ein Banner in der virtuellen Luft hinterher. Nun warten die LEGO-Figuren auf ihren nächsten Einsatz als Botschafter:innen der erweiterten Realität. Wer weiß, vielleicht ist einer von ihnen dann Ihr Avatar in einer eigenen LEGO-Zukunftswelt.