
Das Zusammenkommen am gleichen Ort ist essenziell, wenn es darum geht, über den aktuellen Arbeitsstand oder Planungen zu beraten. Über alle Branchen hinweg wird sich so beispielsweise über den Fortschritt einer Baumaßnahme, den neuesten Designstand oder das Diagnoseergebnis eines Patienten ausgetauscht. Wir alle kennen diese Situationen. An einem gemeinsamen Ort lässt sich am besten miteinander auf verschiedenste Arbeitsmaterialien, wie beispielsweise Bauteile, Modelle oder Scans schauen und darüber in Präsenz abstimmen. Allerdings ist dies nicht immer möglich. Durch räumliche Distanz, Hygienebestimmungen oder auch ein knappes Budget wird dies gerade zu einem besonderen Thema für viele Unternehmen. Aber auch jenseits der aktuellen Herausforderungen gibt es viel Potenzial, die verteilte Teamkommunikation qualitativ zu unterstützen und durch die Nutzung gemischter Realitäten ganz neue Formen des Austauschs zu ermöglichen. Denn einen adäquaten Ersatz für die direkte Kommunikation und Interaktion am Objekt bieten die herkömmlichen Tools wie E-Mail, Chat oder Videotelefonie nicht.
Wie lässt sich durch die Überführung in Mixed Reality das verteilte Arbeiten bereichern? Wie kommen die Stärken von Augmented sowie Virtual Reality darin zum Tragen? Diese Fragestellungen treiben uns um. Mit einem ersten Proof of Concept, mit dem bezeichnenden Namen RemCom, haben wir nun die Möglichkeit geschaffen, unsere Ideen erlebbar zu machen. Diese Mixed Reality Anwendung bringt die Materialität in die verteilte Kommunikation. Ausgestattet mit einem AR-fähigen Tablet oder einer AR-Brille arbeitet ein Mitarbeiter an einem realen Objekt. Gerade befindet er sich in einer regen Diskussion mit seinem Kollegen. Sie beraten über den aktuellen Arbeitsstand. Sein Gegenüber betrachtet das virtuelle Modell des Objektes mittels einer VR-Brille, verbunden sind beide über einen zusätzlichen Sprachkanal. Die erfassten Anwendungsszenarien generieren eine Fülle von möglichen Features, wie diese erweiterte Realität ortsunabhängig neue Formen des Dialogs gestalten kann. Folgende Features können in unserem ersten Prototyp bereits erkundet werden:
• Präsentieren von Objektinformationen aus allen Blickwinkeln
• Untersuchen von realen Objekten durch virtuelle Referenzmodelle
• Teilen von Annotationen und Hinweisen direkt auf und am Objekt
• Lenken der Aufmerksamkeit auf kritische oder essenzielle Objekteigenschaften
Unser Know-how aus der Entwicklung von 3D-Benutzerschnittstellen und unseren bisherigen AR/VR-Projekten haben wir in unseren konzeptionellen Überlegungen bei der Entwicklung von RemCom einfließen lassen. Den ersten Schritt haben wir getan. Nun können Sie den Prototypen selbst ausprobieren. Mit Ihnen gemeinsam möchten wir die nächsten Schritte verwirklichen und maßgeschneiderte Lösungen für Ihren Anwendungsfall entwickeln.
Neugierig? Dann einen Termin für die Livedemo buchen und mit uns über den Einsatz im eigenen Kontext sprechen. Sparen Sie wertvolle Zeit Ihrer Mitarbeiter, indem Sie die Arbeit durch digitale Werkzeuge bereichern und reduzieren Sie die Kosten Ihres Unternehmens.