
Remote Collaboration - die ortsunabhängige Zusammenarbeit
Nicht immer ist es möglich, dass Projektteams an einem Ort zusammenarbeiten. Unternehmen auf der ganzen Welt stehen vor der Herausforderung, die Zusammenarbeit aber auch die Projektleitung und Unternehmensführung über geografische Beschränkungen hinweg, so effektiv wie möglich zu gestalten. Die Lösung - ortsunabhängiges Zusammenarbeiten (Remote Collaboration), das die geänderten Arbeitsbedingungen sowie die individuellen Bedürfnisse der Teammitglieder berücksichtigt.
Um etablierte Prozesse an diese neue Situation anzupassen und gleichzeitig die bisherige Qualität sicherzustellen, gibt es verschiedenste digitale Werkzeuge, die den Arbeitsalltag unterstützen. In der Produktentwicklung und Qualitätssicherung sind die physischen Eigenschaften von Objekten essentiell. Die Haptik von Objekten, einzelne Perspektiven, aus denen ein Objekt betrachtet werden kann, oder das Zusammenspiel von (funktionalen) Komponenten sind wesentliche Aspekte dieser objektzentrierten Zusammenarbeit. Teams die herkömmliche Tools, wie beispielsweise Videotelefonie, nutzen, stoßen aufgrund der fehlenden Materialität schnell an ihre Grenzen. Wie kann es gelingen, die physische Qualität der Dinge in das (verteilte) Arbeiten zu integrieren?
Mixed Reality als Werkzeug für Remote Collaboration
Augmented- und Virtual-Reality eröffnen in der Interaktion zwischen Menschen, Computer und realer Umgebung neue Möglichkeiten, die über unsere bisherige Vorstellungskraft hinaus gehen. Mixed Reality lässt die reale und die virtuelle Welt miteinander verschmelzen. Beispielsweise können Interaktionen des Nutzers in der physischen Welt in Vorgänge der digitalen Welt übersetzt werden. Digitale Elemente können reale Objekte mit Informationen anreichern oder diese vervollständigen. Auch sind die Begrenzungen der physischen Welt in der digitalen Welt unbekannt.
Die Unterstützung von Remote Collaboration mittels Mixed Reality im Entwurfsprozess, versucht das Beste dieser Welten zur Verfügung zu stellen. Projektteams können nicht nur in gewohnter Weise mit Objekten oder Produkten arbeiten, sondern neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit entwickeln, da die reale und virtuelle Welt miteinander interagieren können.
Artikel in der i-com zeigt Potenziale und Lösungen
Seit vielen Jahren entwickeln wir 3D-Benutzerschnittstellen und AR/VR Anwendungen, damit Menschen diese gemischten Realitäten auf neue und aufregende Weise erleben und in diesen (miteinander) interagieren können. Unser Wissen und unsere Erfahrungen, ebenso wie konzeptionelle Überlegungen, haben wir jetzt in einem Artikel zusammengestellt, der in der i-com erschienen ist. Die i-com (Zeitschrift für interaktive und kooperative Medien) ist ein interdisziplinäres Fachforum für alle Wissenschaftler, Unternehmenspraktiker und Interessierte, die sich mit der Entwicklung, nutzergerechten Gestaltung und Anwendung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigen. Wir freuen uns sehr, dass unser Artikel für die aktuelle Ausgabe angenommen und veröffentlicht wurde.