Förderung: Das Projekt KI-DEG wird im Rahmen der FuE-Projekt- und Pilotlinienförderung durch Mittel der EFRE-Technologieförderung 2021–2027 unterstützt. Die Förderung trägt dazu bei, methodenbasierte Innovationsprojekte mit Transferpotenzial im produzierenden Gewerbe zu ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere von KMU zu stärken.
Im Forschungsprojekt KI-DEG werden methodische Grundlagen entwickelt, um heterogen verteilte Produktionsdaten strukturiert aufzubereiten und kontextbezogen nutzbar zu machen.
Ziel ist es, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Zugang zu daten- und KI-gestützter Entscheidungsunterstützung zu erleichtern, ohne den Einsatz spezialisierter Datenanalyse-Teams vorauszusetzen.
Das Projekt wird in einem Verbund aus Wirtschaft und Forschung umgesetzt:
GTV – Gesellschaft für Technische Visualistik mbH
Entwicklung adaptiver Visualisierungslogiken und nutzerzentrierter methodischer Ansätze.
Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU)
Methodische Modellierung semantischer Datenstrukturen und die Einbindung industrieller Produktionskontexte.
Viele Produktionsunternehmen verfügen über umfangreiche Datenbestände, die in unterschiedlichen Systemen, Formaten und Qualitäten vorliegen. Diese Fragmentierung erschwert es, Zusammenhänge zu erkennen, Situationen richtig einzuordnen und fundierte Entscheidungen abzuleiten – insbesondere in dynamischen Produktionskontexten.
KI-DEG verfolgt einen methodischen Forschungsansatz.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines sogenannten Visual Semantics Layers – einer semantischen Vermittlungsschicht, die Produktionsdaten strukturell anreichert und in einen fachlichen Kontext einordnet. Darauf aufbauend werden Ansätze erforscht, wie KI-gestützte Verfahren im Zusammenspiel mit semantischen Modellen geeignete Visualisierungsoptionen empfehlen können, um Entscheidungsprozesse zu unterstützen. Die Entscheidungshoheit verbleibt dabei stets bei den Anwenderinnen und Anwendern.
Im Projekt entstehen keine marktreifen Softwareprodukte, sondern übertragbare methodische Ergebnisse, darunter:
Diese Ergebnisse bilden eine methodische Grundlage, um sie nach Projektende in bestehende Softwarewerkzeuge oder weiterführende Forschungs- und Transferprojekte zu überführen.