
Gemeinsam mit dem Lehrstuhl der Kraftfahrzeugtechnik der TU Dresden, dem Berliner Simulatoren-Hersteller SiFaT Road Safety GmbH und dessen Partner:innen forschen wir daran, dem vollautomatisierten Fahren näher zu kommen.
Dafür arbeiten wir an einem hochimmersiven, dynamischen Fahrsimulator, der reale Situationen im Straßenverkehr nachempfinden lässt. Verhaltenspsycholog:innen wollen erforschen, welche Unterstützung durch ein Assistenzsystem Menschen in hochautomatisiert fahrenden Fahrzeugen brauchen. Wir gestalten das interaktive Interface in der Mittelkonsole des Cockpits sowie das digitale Instrumentenpanel, welche die Testperson optimal unterstützen sollen. Damit die Tests dem Fahrgefühl auf der Straße möglichst nahekommen, wird von der österreichischen AMST-Systemtechnik GmbH ein Fahrzeug-Cockpit auf einen fahrenden Hexapod installiert werden. Dieser soll von einer kugelförmigen Projektionsfläche umschlossen sein, auf deren Innenwand eine Straßenumgebung abgebildet ist.
Essenzielle Fragen sollen beantwortet werden: Wie reagieren Menschen, die sich auf Assistenzsysteme verlassen, auf Unvorhergesehenes, bei Müdigkeit oder Ablenkung? Wie kann in Gefahrensituationen die Steuerübergabe an die oder den Fahrenden gestaltet werden? Wie lenkt das System die Aufmerksamkeit der Person wieder auf den Verkehr?
In der Werkstatt der SiFaT haben wir bereits im November 2021 die Ausgestaltung des Interface-Entwurfs getestet, um Handling und Gestaltung der Displays optimal anzupassen. Anfang des nächsten Jahres fährt und bremst der Simulator auf dem Testgelände der TU Dresden wie im echten Straßenverkehr.