Firmenlogo der Technischen Visualistiknow with ssr
BMW Autos mit und ohne perspektivischer Verzerrung
Neuigkeit

Qua­li­täts­stei­ge­rung bei Audi

Ge­schäfts­füh­rer der Ge­sell­schaft für Tech­ni­sche Vi­sua­lis­tik spricht auf der Kon­fe­renz „Ent­wer­fen Ent­wi­ckeln Er­le­ben“

Seit je­her schafft sich der Mensch nütz­li­che Hilfs­mit­tel. Das Zu­sam­men­spiel von Mensch und Tech­nik be­glei­tet uns also schon Jahr­tau­sen­de. Im Lau­fe der Zeit wan­del­ten sich die­se Hilfs­mit­tel je­doch von pas­si­ven Werk­zeu­gen zu in­tel­li­gen­ten Sys­te­men. In­no­va­tio­nen wie Vir­tu­al-Rea­li­ty oder Aug­men­ted-Rea­li­ty sind in al­ler Mun­de und aus Wirt­schafts­be­rei­chen, wie bei­spiels­wei­se der Au­to­mo­bil­in­dus­trie nicht mehr weg­zu­den­ken. Sie er­öff­nen neue For­men ei­ner ef­fek­ti­ven und ef­fi­zi­en­ten Pro­dukt­ent­wick­lung – sie brin­gen den Fort­schritt vor­an. Die Her­aus­for­de­rung da­bei: das Mit­ein­an­der von Mensch und mo­der­ner Tech­nik für die heu­ti­ge Ar­beits­welt ver­ant­wor­tungs­voll zu ge­stal­ten.

Be­reits zum vier­ten Mal brach­te die Kon­fe­renz „Ent­wer­fen Ent­wi­ckeln Er­le­ben“ am 27. und 28. Juni 2019 Wis­sen­schaft und Pra­xis zu­sam­men. Ge­mein­sam mit Ex­per­ten der Pro­dukt­ent­wick­lung und des Tech­ni­schen De­signs dis­ku­tier­te un­ser Ge­schäfts­füh­rer Ing­mar Fran­ke über das zu­künf­ti­ge Ver­hält­nis von Mensch und Tech­nik im De­sign­fin­dungs­pro­zess der Audi AG.

Mit Pa­pier und Blei­stift, Kar­ton und Kne­te ma­te­ria­li­sie­ren sich die weg­wei­sen­den Ide­en der De­si­gner. Pro­to­ty­pen und Mo­del­le sind da­bei wich­ti­ge Werk­zeu­ge im frü­hen De­sign­fin­dungs­pro­zess. Als Di­gi­ta­le Pro­to­ty­pen in der vir­tu­el­len Rea­li­tät wer­den die­se frü­hen Ent­wür­fe sinn­lich er­leb­bar. Aber wel­che der viel­fäl­ti­gen Ide­en, wird schließ­lich das Auto von mor­gen? Die­se Ent­schei­dung wird im Audi De­sign­zen­trum in In­gol­stadt vor­ran­gig in der vir­tu­el­len Rea­li­tät ge­trof­fen. Doch die com­pu­ter­gra­fi­sche Dar­stel­lung hat ihre Ei­gen­hei­ten und ent­spricht nicht der na­tür­li­chen Wahr­neh­mung des Men­schen. Will man vor­aus­schau­en­de Pro­duk­te ent­wi­ckeln, ist dies für Pro­dukt­prä­sen­ta­tio­nen, Kon­struk­ti­ons­über­prü­fun­gen und vir­tu­el­len Pro­to­ty­pen un­er­läss­lich.

In un­se­rem Kon­fe­renz­bei­trag „Fi­nis­hing Per­spec­tive (End­be­hand­lung Per­spek­ti­ve)“ stell­te Ing­mar Fran­ke ein ei­gens für die De­si­gner ent­wi­ckel­tes Werk­zeug vor, wel­ches eine Op­ti­mie­rung der com­pu­ter­gra­fi­schen Dar­stel­lung in der 3D-Vi­sua­li­sie­rungs­soft­ware VRE­D™ er­mög­licht. In­ge­nieu­re und De­si­gner wer­den so bei der Ent­schei­dungs­fin­dung op­ti­mal un­ter­stützt, da vir­tu­el­le Pro­to­ty­pen da­mit in Echt­zeit ver­zer­rungs­frei dar­ge­stellt und in ih­ren rea­len Pro­por­tio­nen be­wer­tet wer­den kön­nen.

Tech­nik ist und bleibt Men­schen­werk. Und es bleibt span­nend, wie tech­ni­sche In­no­va­tio­nen Mensch und Tech­nik im­mer nä­her zu­sam­men­brin­gen und uns in den nächs­ten Jah­ren be­geis­tern wer­den.